04.03.2021, Apotheken Umschau - von ELISABETH HUSSENDÖRFER

„Gärtnern als Trost für die Seele“

„Die Welt spielt verrückt, aber hier im Garten komme ich zur Ruhe“ – so erleben das seit Corona viele. Dass Gärten therapeutisch wirken können, ist schon länger bekannt. Der Präsident der Internationalen Gesellschaft für Gartentherapie und ein Garten-Coach erklären, was dahintersteckt.

Seit Beginn der Pandemie erlebten viele beim Gang in die Natur etwas Überraschendes. Was kommt da auf uns zu? Wie soll das alles weitergehen? Das treibt die Menschen um. Und dann ist wie in jedem Jahr auch im vergangenen der Rasen nach dem Winter grün geworden. Ende April kam der Flieder, schon kurz davor hatten die Zieräpfel geblüht. Im Herbst, vor dem zweiten Lockdown, leuchteten vielerorts die Hortensien. Kurzum: Im Garten herrschte und herrscht Kontinuität. "Sogar aufs Unkraut ist Verlass", hat ein Kunde von Garten-Coach Mirko Surburg unlängst augenzwinkernd gemeint.

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